Vorteile von Kabel
Kabel vs. Satellit: Die Revolution ist ausgeblieben
Noch vor kurzem machte der Satellitenempfang als vermeintlicher Befreiungsschlag gegen
das gebührenpflichtige Fernsehkabel Furore. Die eigenhändig an den Balkon geschraubte
Schüssel oder eine zentrale Sat-Anlage auf dem Dach sollten die totale Medienfreiheit zum Nulltarif bescheren.
TV per Satellit sehen heißt vor allem Zugeständnisse machen
Inzwischen ist deutlich geworden, dass das Kabel der Königsweg in der Medienversorgung bleibt – für Mieter und Vermieter. Während nämlich das Kabelsignal in jeder Wohnung beliebig oft zur Verfügung steht, fordert die Sat-Anlage viele Zugeständnisse. Etwa, wenn nur ein TV-Gerät pro Wohnung anschließbar ist oder wenn der Videorekorder nur das Programm aufzeichnet, das man gerade sieht.
Auch der Vermieter muss mit den eingeschränkten Möglichkeiten leben, besonders wenn es sich um eine „Gemeinschaftsschüssel“ handelt. Von grenzenloser Programmauswahl kann hier zunächst keine Rede sein, es sei denn, die bestehende Anlage wird aufgerüstet, weil mit der Programmanzahl die technischen Anforderungen steigen. Dies bedeutet somit zusätzliche Kosten für den Vermieter – die nochmal steigen, wenn auf digitale Technik umgestellt wird.
Auch wirtschaftlich die beste Lösung für die Zukunft
Neben Betriebssicherheit und Wartungsaufwand macht das Kabel auch in puncto Zukunftssicherheit das Rennen: Der Wechsel von analog zu digital wird fortschreiten – die Umrüstungskosten hierfür trägt der Kabelnetzbetreiber, nicht der Vermieter. Auch Urheberrechtsabgaben und Einspeiseverträge mit TV-Sendern bleiben Sache des Kabelnetzbetreibers, ebenso die Sorge um die sich wandelnde Mediengesetzgebung.
Spätestens hier wird klar: Medienvielfalt gibt es nicht gratis. Wer als Vermieter nicht die Zeche zahlen will, setzt weiter auf Kabelempfang – und überlässt am besten auch das Gebühreninkasso dem Betreiber. Die wirtschaftliche Eigenständigkeit muss darunter nicht leiden, denn die Geschäftsmodelle sind anpassungsfähig.
Wetterfestes Fernsehvergnügen durch Kabelanschluss
Unwetter über Hessen und NRW – kein Problem mit einem Kabelanschluss. Sat-Anlagen offenbaren bei Sturm und Starkregen ihre verwundbare Seite. Schon kräftiger Niederschlag kann die Empfangsqualität beeinträchtigen, zudem ist sie besonders anfällig bei Sturm.
Dabei muss nicht gleich die Schüssel vom Dach fallen, bereits ein leichtes Verdrehen rückt die Antenne aus dem Fokus, verursacht Bild- und Tonstörungen. Dann wird aus der vermeintlich billigen Sat-Anlage schnell ein teurer Spaß – vom Ärger mit den Mietern einmal abgesehen.
Schichtbetrieb für störungsfreien Empfang
Nach einer Veröffentlichung der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft sorgen Anbauten wie Satellitenantennen in den letzten Jahren für eine erhöhte Schadenanfälligkeit der Gebäude. 65% der Naturkatastrophen in Deutschland sind auf Gewitter- und Hagelstürme zurückzuführen – auch in „durchschnittlichen“ Jahren eine Schadenbelastung von mehreren Millionen Euro.
TV-Versorgung via Kabel hat sich durch ihre Wetterunabhängigkeit und Stabilität auch bei Regen, Sturm und Hagelschlag bewährt. Diese Sicherheit kommt in unserem Kabelnetz nicht von ungefähr, sondern aus unserem Network Operations Center in Kerpen. Dort sorgen 80 Mitarbeiter im Schichtbetrieb mit modernsten Sicherungssystemen für störungsfreies TV, Radio und Internet – selbst bei extremen Wetterlagen.


