Pressearchiv 2009
12.11.2009
3. Quartal 2009
Wachstum mit Neuen Diensten setzt sich fort:
- Abonnements bei Neuen Diensten im Jahresvergleich um 39% auf 1,9 Mio. gesteigert
- 90% des Netzes für Unity3play ausgebaut – Internet-Abos steigen zum Vorjahr um 69%, Telefonie-Abos im gleichen Zeitraum um 74%
- 12% aller Basiskabelanschlusskunden surfen mit Breitband Internet
Finanzergebnis:
- Gesamterlöse im Kabelgeschäft im Jahresvergleich um 3% auf € 227 Mio. gesteigert, 7% auf bereinigter Basis ohne Bundesliga-Umsätze
- Durchschnittlicher ARPU wächst um 8% auf € 14,15, jetzt 1,41 Abonnements pro Basiskabelanschlusskunde
- Bereinigtes EBITDA aus dem Kabelgeschäft um 12% auf € 113 Mio. gesteigert, dies entspricht einer Marge von 50%
- Konzern-Gesamterlöse von € 232 Mio.; bereinigtes EBITDA von € 114 Mio. und Gewinn von € 61 Mio. (jeweils einschließlich arena)
Diese Pressemitteilung ist eine Übersetzung der englischen Fassung; im Zweifel ist der Wortlaut der englischen Fassung maßgeblich.
Köln, 12. November 2009 – Unitymedia, Europas drittgrößter Anbieter von Medien- und Kommunikationsdienstleistungen über Breitbandkabel, meldet heute sein Geschäftsergebnis für das dritte Quartal 2009.
Parm Sandhu, Vorsitzender der Geschäftsführung von Unitymedia:
„Auch in diesem Quartal sind wir mit Neuen Diensten weiter erfolgreich gewachsen. Das attraktive Preis-Leistungsverhältnis ist nach wie vor Treiber der hohen Nachfrage unseres Unity3play-Angebots.
Wir schätzen unseren Marktanteil bei Internet-Neuanschlüssen in unseren aufgerüsteten Regionen auf über 70%. Dieses Wachstum basiert auf einer starken Verbrauchermarke, der Diversifizierung unserer Vertriebskanäle und dem weiteren gezielten Ausbau unseres Netzes. In Köln und Aachen haben wir gerade das schnellste Breitband-Angebot Deutschlands gestartet. Dies unterstreicht die Wertigkeit unseres Angebots und auch unser Bestreben, Wachstumschancen im Breitbandmarkt konsequent für uns zu nutzen. Darüber hinaus liefert unser Pay-TV-Angebot eine gute Ausgangsposition für zukunftsweisende Fernsehangebote, die das Zuschauerverhalten in den kommenden Jahren grundlegend verändern werden.
Unsere gute operative Performance spiegelt sich in soliden Geschäftsergebnissen wider; im Jahresvergleich erwirtschafteten wir ein EBITDA-Wachstum von 12% und konnten jeden Euro Umsatz in 25 Cent operativen Cash Flow umsetzen.
Die Stärken unseres Unity3play-Angebots werden wir auch 2010 weiter ausbauen und dabei das attraktive Preis-Leistungsverhältnis für den Verbraucher wahren. Auf diese Weise werden wir unseren Erfolg in den Wachstumsmärkten Breitband- und Pay-TV weiter vorantreiben.”
Das Wachstum in den Neuen Diensten sorgte im Kabelgeschäft von Unitymedia erneut für ein starkes Geschäftsergebnis mit einem um 12% gestiegenen EBITDA. Dieses ist vor allem auf das hohe Preis-Leistungsverhältnis, strenges Kostenmanagement und Augenmaß bei Investitionen zurückzuführen.
Die Abonnements bei den Neuen Diensten Internet, Telefon und Digitale Pay-TV-Angebote stiegen im Jahresvergleich um 39%. Unitymedia konnte dabei den Anteil der Basiskabelanschlusskunden, die auch Breitband Internet abonnieren, innerhalb eines Jahres von 7% auf 12% steigern – dies untermauert das erhebliche Absatzpotenzial durch Zusatzverkäufe von höherwertigen Produkten an unsere bestehende Kabelkundenbasis. Das anhaltende Wachstum der Neuen Dienste unterstreicht die Attraktivität der Unitymedia-Produkte in einem Markt, in dem integrierte Kommunikations- und Unterhaltungsangebote aus einer Hand auf zunehmendes Verbraucherinteresse stoßen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die hohe Markenbekanntheit, den Ausbau unserer Vertriebskanäle und die zunehmende Weiterempfehlung durch zufriedene Kunden. Diese Entwicklung zeigt auch deutlich, dass zusätzliche Investitionen in Vertrieb und Marketing sich entsprechend positiv auf das Wachstum der Neuen Dienste auswirken. So bietet Unitymedia im Rahmen eines Aktionsangebots das Produkt Unity3play 20.000 bis zu sechs Monate lang kostenlos an, sofern der Kunde noch mindestens drei Monate lang an einen bestehendem DSL-Vertrag gebunden ist. Im Rahmen dieses Angebots erhalten Verbraucher eine 20 Mbit/s Internet Flatrate für 25 Euro, inklusive unbegrenzten Telefonanrufen ins deutsche Festnetz, einem WLAN-Router und einem Digital-Receiver mit bis zu 72 digitalen TV-Programmen.
Im Pay-TV-Geschäft wurde das weiterhin intakte Wachstum mit 23.000 Neukunden im Quartal weitgehend durch Abgänge noch verbliebener ehemaliger Bundesliga-Abonnenten aufgehoben. Die Digitalisierungsrate der Kabelkunden-Basis betrug zum Quartalsende 29% - Unitymedia verfolgt damit konsequent seine Strategie, Digitalkunden höherwertige Programme zu offerieren.
90% des Unitymedia-Kabelnetzes waren zum Quartalsende für unsere Triple-Play-Dienste aufgerüstet. Mit dem Start des 120 Mbit/s schnellen Internetanschlusses in Köln und Aachen am 2. November untermauert Unitymedia seine Führungsposition bei Breitband-Diensten.
Erlöse
Die Gesamterlöse im Kabelsegment für das dritte Quartal 2009 beliefen sich auf € 226,7 Mio., gegenüber € 219,3 Mio im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies entspricht einem Zuwachs von 3%. Der Anstieg ist in erster Linie auf höhere Umsätze in den Neuen Diensten in Höhe von € 55,0 Mio. (ein Zuwachs von 25%, gegenüber € 44,0 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres) zurückzuführen, welcher teilweise durch Erlösminderungen im digitalen Pay-TV Geschäft aufgrund der Abschaltung des Bundesliga-Programmangebots aufgehoben wurde. Bereinigt um Pay-TV Erlöse aus Bundesliga-Programmangeboten im Vorjahres-Vergleichszeitraum wären die Gesamterlöse im Kabelsegment für das dritte Quartal 2009 um 7% gestiegen.
Die Umsatzerlöse aus analogen und digitalen Basiskabelanschlussprodukten sind um 1% von € 139,2 Mio. im dritten Quartal 2008 auf € 138,2 Mio. im dritten Quartal 2009 gesunken, was primär auf die Kundenabwanderung aufgrund der Preiserhöhung vom 1. Juli 2008 zurückzuführen ist. Dieser Rückgang wurde teilweise durch steigende Nachfrage nach unseren digitalen Kabelanschlussprodukten bei Mehrnutzerverträgen kompensiert. Unitymedia hat im September 2009 eine Preiserhöhung von 4,9 bis zu 9,8 Prozent für bestimmte Mehrnutzerverträge zum 1. Januar 2010 bekannt gegeben. Das Unternehmen erwartet durch die Preiserhöhung Kundenabwanderungen in den kommenden Quartalen.
Die Umsatzerlöse aus dem Internet-Geschäft stiegen von € 14,9 Mio. im dritten Quartal 2008 auf € 24,7 Mio. im dritten Quartal 2009, was 11% der gesamten Kabelerlöse entspricht. Der Anstieg ist hauptsächlich auf die anhaltend starke Nachfrage nach Unity3play-Diensten in unseren zunehmend aufgerüsteten Regionen zurückzuführen.
Die Umsatzerlöse aus dem Telefonie-Geschäft stiegen von € 14,0 Mio. im dritten Quartal 2008 auf € 19,4 Mio. im dritten Quartal 2009. Das entspricht 8% der gesamten Kabelerlöse im dritten Quartal 2009. Wie in früheren Quartalen gründet dieser Anstieg auf dem Wachstum unseres Internetgeschäfts, da mehr als 90% unserer neuen Breitband-Internet-Endkunden im Rahmen von Komplettpaketen auch das Telefonie-Angebot nutzen. Wie erwartet wurde der starke Zuwachs bei den Komplettpaketen teilweise durch die geringere Nutzung von Telefondiensten in Mobilfunk- und internationale Netze, geringeren Durchleitungsentgelten für ankommende Gespräche sowie durch den niedrigeren Marktpreis und Sonderaktionen aufgehoben.
Die Umsatzerlöse aus dem digitalen Pay-TV-Geschäft sanken von € 15,1 Mio. im dritten Quartal 2008 auf € 11,0 Mio. im dritten Quartal 2009, welche 5% der Gesamterlöse im Kabelsegment für das dritte Quartal 2009 entsprechen. Dieser Rückgang ist auf die Abschaltung des Bundesliga-Programmangebots zum 30. Juni 2009 zurückzuführen. Aufgrund der relativ hohen Programmkosten für Bundesliga hatte dies jedoch keinen signifikanten Einfluss auf das EBITDA. Erwartungsgemäß gab es im dritten Quartal 2009 weitere Abo-Kündigungen ehemaliger Bundesligakunden mit dem Ergebnis, dass die Zahl der Digital-TV-Pay-Abos (RGUs) netto um nur 1,000 gestiegen ist. Dennoch bleibt das organische Wachstum im dritten Quartal 2009 mit insgesamt 23.000 zusätzlichen Digital-TV-Pay-Abos (RGUs) durch Pay-TV-Pakete, Fremdsprachenprogramme wie auch dem digitalen Videorekorder intakt, wenn es auch durch Abo-Kündigungen ehemaliger Bundesligakunden weitgehend ausgeglichen wurde.
ARPU
Unitymedia setzt seine Strategie weiterhin erfolgreich um, Kunden mit einem ARPU von € 10 höherwertige Dienste anzubieten und somit den ARPU auf über € 40 zu steigern. Dies wird durch Zusatzverkäufe von höherwertigen Unity3play- und Pay-TV-Diensten an Abonnenten mit Basiskabelanschlüssen erreicht, da die Kunden zunehmend die Vorzüge der Produktpakete von Unitymedia erkennen. Infolgedessen lag der monatliche ARPU aller Kabelprodukte zusammen im dritten Quartal 2009 bei € 14,15, was gegenüber dem ARPU des Vergleichszeitraums im Vorjahr (€ 13,09) ein Plus von 8% bedeutet. Dieser Anstieg ist hauptsächlich dem höheren Beitrag der Neuen Dienste in Höhe von € 4,03 im dritten Quartal 2009 zu verdanken (gegenüber € 3,15 im Jahr zuvor).
Im dritten Quartal 2009 betrug der monatliche ARPU bei Basiskabelanschlüssen € 10,12, was gegenüber dem Vorjahreswert von € 9,94 einen Anstieg bedeutet, der hauptsächlich auf die zusätzlichen Umsätze aus dem Kauf der Kabelnetze in Aachen und Wiesbaden zum 1. September 2008 zurückzuführen ist.
Der ARPU aller Breitband-Internet- und Telefonie-Produkte (Breitband-ARPU) belief sich im Quartal zum 30. September 2009 auf € 27,87, gegenüber € 31,30 im Vergleichszeitraum des Vorjahres, was primär auf die geringere Nutzung von kostenpflichtigen Telefonaten je Abonnement, den niedrigeren Marktpreis und Sonderaktionen für das Standard-Produkt Unity3play zurückzuführen ist. Hierzu zählt beispielsweise das aktuelle Unity3play-Angebot mit 20 Mbit/s für € 25 pro Monat, das sich nach der Mindestvertragslaufzeit auf € 30 pro Monat erhöht. Der ARPU von Unity3play inklusive des durchschnittlichen Basiskabelanschlussentgeltes betrug € 37,99 gegenüber € 41,25 im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wobei zusätzliche Einnahmen aus digitalen Pay-TV-Abos nicht berücksichtigt sind.
EBITDA
Im dritten Quartal 2009 belief sich das bereinigte Kabel-EBITDA auf € 113,4 Mio., was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 12% und eine bereinigte EBITDA-Marge von 50,0% bedeutet.
Wie in früheren Quartalen stiegen bestimmte Betriebsausgaben entsprechend der Wachstumsstrategie im Kabelsegment von Unitymedia an, um dem starken Wachstum bei Neuen Diensten Rechnung zu tragen. Dazu gehörten u. a. höhere Ausgaben für Marketing sowie höhere Personalkosten aufgrund von Neueinstellungen in Bereichen mit Kundenkontakt. Darüber hinaus gab es einen Kostenanstieg in den Durchleitungsentgelten sowie beim Kundenservice aufgrund gestiegener Kundenzahlen, der jedoch durch die Kosteneinsparungen im Programmeinkauf aufgrund der Abschaltung des Bundesliga-Programmangebots seit dem 1. Juli 2009 teilweise wieder aufgehoben wurde.
Investitionen
Die Investitionen im Kabelsegment sanken von € 59,9 Mio. im dritten Quartal 2008 auf € 56,9 Mio im dritten Quartal 2009. Die Investitionen im dritten Quartal 2009 entsprechen 25% der Gesamterlöse im Kabelgeschäft, wobei mehr als 80% auf Abonnentenzuwachs und auf die Netzaufrüstung entfielen.
Die Investitionen im dritten Quartal 2009 beinhalteten rund € 19,8 Mio. für die Aufrüstung von über 149.000 erreichbaren Wohneinheiten auf bidirektionalen Standard mit einer Kapazität von 862MHz, wovon € 5,3 Mio für Cluster-Splits entfielen. Insgesamt waren zum 30. September 2009 7,8 Mio. Haushalte in unserem Gebiet rückkanalfähig aufgerüstet auf eine Kapazität von 862MHz, das entspricht 90% des Unitymedia-Netzes. Rund € 8,8 Mio. der Investitionen bezogen sich auf Teilnehmerendgeräte, vor allem Set-Top-Boxen und Kabelmodems, die im Rahmen der Digital TV- und Breitband-Angebote bereitgestellt werden. Weitere € 12,2 Mio. bezogen sich auf die Installation oder Aufrüstung der Verkabelung von Wohneinheiten, wenn ein Vertrag über Breitband-Internetzugang für Endverbraucher oder ein MMA-Vertrag geschlossen werden konnte. Zusätzliche Investitionen für Teilnehmerendgeräte, Installationen oder kundenseitige Aufrüstungen oder die Einführung neuer Produkte sollen zusätzliche Wachstumschancen eröffnen und zur Erreichung der gesteckten Renditeziele beitragen. Die für unsere digitalen Kabelanschlüsse und Breitbanddienste mit Mindestvertragslaufzeiten vergüteten Provisionen werden aktiviert und beliefen sich im dritten Quartal 2009 auf € 7,0 Mio. Die Investitionen in Netzwartung und andere Ausgaben beliefen sich im dritten Quartal 2009 auf € 9,2 Mio. Aufgrund saisonaler Schwankungen in ihren Investitionen erwartet Unitymedia höhere Investitionen im vierten Quartal als in vorangegangenen Quartalen in 2009 – wie auch in den Vorjahren und gemäß vorheriger Aussagen des Unternehmens.
Überblick über das Betriebsergebnis des arena Segments
Highlights im dritten Quartal 2009
- Gesamterlöse in Höhe von € 5.4 Mio.
- Bereinigtes EBITDA von arena in Höhe von € 0.4 Mio.
- Zum 30. September 2009 verzeichnete arenaSAT 68.000 Abonnenten
Im dritten Quartal 2009 erzielte arena Gesamterlöse in Höhe von € 5,4 Mio. gegenüber € 69,3 Mio im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang der Gesamterlöse resultiert hauptsächlich daraus, dass seit 1. Juli 2009 keine Erlöse aus der ehemaligen Beteiligung an Premiere und Sublizenzentgelte von Premiere mehr realisiert werden, da der zugrundeliegende Bundesliga Sublizenzvertrag zum 30. Juni 2009 auslief. Im dritten Quartal 2009 generierten die arenaSAT-Abonnenten einen ARPU von € 16,37.
Zum 30. September 2009 verzeichnete arenaSAT 68.000 Abonnenten, gegenüber 105.000 zum 30. Juni 2009. Erwartungsgemäß ist dies primär auf die Abwanderung der Kunden mit ehemaligen Bundesliga-Paketen zurückzuführen, da arena das Bundesliga-Programmangebot nicht mehr anbietet. Das Management erwartet weitere Abo-Kündigungen in der Zukunft und prüft weiterhin alle strategischen Optionen für die arenaSAT Plattform.
Konzern Nettoergebnis
Im dritten Quartal 2009 erzielte der Konzern einen Gewinn in Höhe von € 60,7 Mio., was primär auf einen Einmal-Effekt bei den latenten Steuern in Höhe von € 48,5 Mio. aufgrund einer Steuerprüfung vergangener Jahre zurückzuführen ist. Bereinigt um diesen Betrag, belief sich der Netto-Gewinn auf € 12,2 Mio im Vergleich zu € 16,4 Mio im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf das geringere EBITDA des arena Segments zurückzuführen, was teilweise durch das verbesserte EBITDA im Segment Kabel sowie geringeren Finanzausgaben kompensiert wurde.
Kapitalausstattung
Zur Finanzierung des anhaltenden Wachstums profitiert Unitymedia erheblich von stabilen Cashflows aus dem Geschäft mit Basiskabelanschlüssen. Unitymedia verfügt derzeit über beträchtliche Liquidität und weist einen niedrigen Verschuldungsgrad auf. Die Fähigkeit von Unitymedia, Cash Flows zu erwirtschaften, erlaubt es dem Unternehmen nicht nur verstärkt Kundenakquisitionen und wachstumsbezogene Investitionen zu tätigen, sondern darüber hinaus den Erwerb von Anteilen an der Muttergesellschaft Unitymedia S.C.A. in Höhe von € 44 Mio. in 2009 zu erwerben. Dieser Betrag beinhaltet auch den Erwerb von Anteilen in Höhe von € 2,1 Mio. im dritten Quartal 2009. Seitdem und bis zum heutigen Tag wurden weitere Anteile in Höhe von € 1,9 Mio. erworben.
Zum 30. September 2009 beliefen sich die ausstehenden langfristigen Finanzverbindlichkeiten von Unitymedia auf nominal € 1.699 Mio. und setzten sich wie folgt zusammen:
- € 1.024 Mio. im Rahmen der von Unitymedia NRW und Unitymedia Hessen im April 2006 begebenen NRW/Hesse Notes (nach Abzug der zurückgekauften und nicht getilgten NRW/Hesse Notes in Höhe von € 251 Mio.)
- € 100 Mio., die im Rahmen des Senior Secured Term Loan im Oktober 2006 in Anspruch genommen wurden
- € 575 Mio. im Rahmen der Unitymedia Senior Notes und Unitymedia New Senior Notes
- € 130 Mio. in Form einer revolvierenden Kreditfazilität für NRW/Hessen, die nicht beansprucht wurde.
Nach IFRS belaufen sich die Finanzverbindlichkeiten auf € 1.671 Mio. - nach Verrechnung der Bewertungen von in US-Dollar denominierten Schuldverschreibungen und kapitalisierter Transaktionskosten, aber zuzüglich aufgelaufener Zinsen. Zum 30. September 2009 verfügte Unitymedia über liquide Mittel i.H.v. € 159,6 Mio.
Der Nettoverschuldungsgrad nach IFRS von Unitymedia betrug zum 30. September 2009 gemessen am Verhältnis zum bereinigten EBITDA der vergangenen zwölf Monate (LTM) 3,3x.
Ausblick für 2009
Unitymedia arbeitet weiterhin an der Aufrüstung des Netzes auf bidirektionale 862MHz, wobei zum 30. September 2009 7,8 Mio. Wohnungsanschlüsse bzw. 90% des Unitymedia Netzes aufgerüstet sind.
Das Geschäftsergebnis von Unitymedia für das Geschäftsjahr 2009 wird im März 2010 veröffentlicht.
Die ungeprüften IFRS- und Segmentabschlüsse der Unitymedia GmbH für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2009 sind beigefügt, separate ungeprüfte Abschlüsse der Unitymedia Hessen GmbH & Co KG für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2009 werden im Investor Relations-Bereich unserer Website veröffentlicht.
Die vollständige Pressemitteilung inklusive alle Tabellen und Anhänge kann als pdf heruntergeladen werden.

