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CES 2018 - Digitale Bäder im Trend

Das Internet der Dinge überall: Alexa spielt Musik im Wohnzimmer, während der smarte Kühlschrank online Milch bestellt, bevor sie ausgeht. Zudem lässt sich das Zuhause von unterwegs per App überwachen. Aber es geht noch mehr: Auf der Technikmesse CES waren die Trendideen für das digitale Bad zu sehen.

Im digitalen Bad sind Bluetooth, Apps und virtuelle Assistenten allgegenwärtig.

Im digitalen Bad sind Bluetooth, Apps und virtuelle Assistenten allgegenwärtig.

Von digitalen Duschköpfen bis Spiegeln – alles scheint möglich. Unter dem Motto „Moments made better“, zu Deutsch „Momente besser machen“, vermarktet der US-Hersteller Kohler die intelligente Toilette namens „Numi“. Sie enthält die Sprachassistentin Alexa von Amazon und kann beispielsweise auf Befehl spülen. Außerdem verfügt Numi über eine personalisierbare Sitz- sowie Fußheizung und synchronisiert die Musik via Bluetooth und eingebauten Lautsprechern. Wer sich bei dem Gedanken an die Anwesenheit der virtuellen Assistentin unwohl fühlt, kann Numi auch mithilfe einer App oder Gesten steuern.

Stimme und Stimmung im Bad

Eine Sprachsteuerung via Alexa hat auch der amerikanische Hersteller Delta in seine Wasserhahn-Produktlinie eingebaut. Mit der Stimme lässt sich so das Wasser an- und ausstellen, erwärmen oder, zusätzlich mit einer WLAN-Verbindung, die Wassermenge messen. Und wer möchte nicht, dass es im Bad oder auf der Toilette stets angenehm duftet? Dafür hat die israelische Firma Agan Aroma eine Lösung gefunden: 200.000 Dollar hat sie auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter für das Projekt Modoo eingesammelt. In eine kleine viereckige Plastikbox können Nutzer 4 Kapseln mit Gerüchen stecken – zum Beispiel Lavendel oder Omas Vanille. Da das Gerät mit dem Internet verbunden ist, lassen sich die Gerüche über eine App kombinieren und individuell der Stimmung anpassen.

Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie unter
Delta

Kohler