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Im Keller tut sich was

Ab Januar 2017 bietet Unitymedia auch kommerzielle Lösungen zur Gebäude-Konnektivität. Sie sollen künftig weiter ausgebaut werden.

Intelligente Vernetzung – das ist für Unitymedia nicht nur als Partner des Modell- und Forschungsprojekts zu nachhaltiger Energienutzung in Wüstenrot ein Thema. Die Gemeinde in Baden-Württemberg hat es sich zum Ziel gemacht, bis 2020 den Plusenergiestandard zu erreichen und setzt für das dafür notwendige Smart Metering auf die Breitbandanbindung von Unitymedia. Ab Januar 2017 wird Unitymedia auch eine kommerzielle Lösung für Gebäude-Konnektivität anbieten, berichtet Sarah Backhaus, Produktmanagerin im Bereich Wohnungswirtschaft bei Unitymedia. „Damit schließen wir erstmals ganze Gebäude an unser Netz an und nicht mehr nur einzelne Wohnungen. Dafür bauen wir ein zentrales Modem in den Keller“, erläutert Backhaus weiter.

Sarah Backhaus (rechts), Produktmanagerin Wohnungswirtschaft, im Gespräch mit ihren Kollegen.

Sarah Backhaus (rechts), Produktmanagerin Wohnungswirtschaft, im Gespräch mit ihren Kollegen.

Verlässlich und praktikabel

Verbrauchsdaten können nun ohne Probleme aus der Ferne und in Echtzeit abgelesen werden. Ein absoluter Mehrwert für Eigentümer und Mieter. Schließlich können Bestände nun energieeffizienter gesteuert werden und Mieter können sich wann immer sie wollen Informationen über ihren Energieverbrauch einholen. Der informierte Leser denkt jetzt, dass dies ja nichts Neues sei. Ist es aber doch. Denn Unitymedia sorgt für eine stabile Internetverbindung, die solche Smart-Metering-Anwendungen erst ermöglicht. Unitymedia nutzt nämlich Breitbandkabel, die bereits dort liegen, wo auch Stromzähler und Smart Meter Gateways installiert sind: im Keller. Über ein Modem von Unitymedia lassen sich intelligente Zählsysteme und Sensoren einfach anbinden – „die verlässlichste und praktikabelste Lösung“, sagt Backhaus. Denn so gibt es auch im Keller eine stabile Internetverbindung.

Die Nachfrage nach Konnektivität wächst. Unsere Kunden haben den Wandel verstanden.

Sarah Backhaus, Unitymedia

Stabile Konnektivität gefragt

Geplant sei zunächst eine Basislösung, die Partnern wie Ablesefirmen zur Verfügung gestellt werden solle, ergänzt Christian vom Scheidt, Leiter Product Management & Business Development Wohnungswirtschaft bei Unitymedia. Wo heute noch jemand anreisen müsse, werde ab Januar die von Unitymedia gestellte Lösung Abhilfe schaffen. Ziel ist es, in Zukunft mit Ablesefirmen oder Energieversorgern komplette Lösungen für Sub und Smart Metering anzubieten. Dafür sammelt Unitymedia gerade in Pilotprojekten Erfahrungen. So werden in Wüstenrot bereits die Wärmeversorgung und Photovoltaik über die Unitymedia Infrastruktur gesteuert. „Solche Lösungen setzen eine stabile Konnektivität voraus, das ist unser Alleinstellungsmerkmal“, sagt vom Scheidt.


Die Hoheit über die eigenen Daten

In solchen Pilotprojekten werden auch die Anforderungen an das Netz von Unitymedia erprobt, um diese Erfahrungen später in der Breite umzusetzen. Getrieben sei die Entwicklung von Kunden der Wohnungswirtschaft und ihren Mietern: „Die Nachfrage nach Konnektivität wächst. Unsere Kunden haben den Wandel verstanden und wollen eigene Lösungen, die ihnen Hoheit über ihre Daten geben“, resümiert Backhaus.


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